Auf der schönen blauen Donau

 

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Prag, Wien, Bratislava, Budapest und eine Donaukreuzfahrt – ein von uns lang gehegter Traum, er wurde wahr! Angefangen hat es bei einem Gespräch mit unseren Nachbarn, die uns von dem soulacaiser Verein AVCTM und dem Angebot einer Donaukreuzfahrt erzählten. Aber wollten wir, die wir absolute Gruppenreise- und Kreuzfahrtmuffel sind, uns wirklich auf das Abenteuer einlassen, eine Woche in einer Reisegruppe mit etwa 30 Franzosen zu verbringen und ein bis ins Detail geplantes Besichtigungsprogramm en groupe zu absolvieren?

Nun der Rückblick. Wir haben einen Korb vielfältiger Erlebnisse mitgebracht: Besichtigungen von wunderschönen und imposanten Gebäuden, Begegnungen mit liebenswerten Menschen und dabei Einblicke in die jüngste Geschichte des Übergangs von der sowjetischen Vorherrschaft in die nationale Eigenständigkeit. Das alles im Rahmen eines angenehmen, weil gut durchorganisierten Verlaufs.

Vorab das angenehmste Erlebnis: Zu einem Konzert im Kurhaus von Wien wurden wir mit einem Bus direkt vor dem Haupteingang abgesetzt und genau dort auch wieder abgeholt. Selbst ein Getränketisch für die Pause war organisiert worden, so dass wir uns nirgendwo für das Glas Sekt anstellen oder drängeln mussten. Unangenehm allerdings war das Gedränge bei den meisten Besichtigungen, weil wir ja nicht die einzigen waren, die sich jeweils aus allen Ecken der Welt bei den Sehenswürdigkeiten einfanden und wie ein Fähnlein ihren jeweiligen Fremdenführern hinterherliefen. Unsere Reiseleiterin Monika hielt dazu ihren himmelblauen Regenschirm in die Höhe, so dass tatsächlich keiner verloren ging. Wir sind noch nie so oft abgezählt worden – selbst in der Schule nicht - , wenn Monika sich versichern wollte, ob alle ihre Schäfchen noch präsent waren.

Die einzelnen Führer, die für die Besichtigungen in den verschiedenen Ländern vorgesehen waren, haben uns – wie Monika in Prag und auf der gesamten Reise - ausgezeichnet informiert: Gudrun im Kloster Melk, Evelyn in Wien, (eine andere) Monika in Dürnstein, Bea in Bratislava und Zoltan in Budapest. Immerhin ging die Reise ja von Tschechien über Österreich, Slowenien bis nach Ungarn.

Prag war für uns das Highlight, leider mit einem halben Tag deutlich zu kurz (was daran lag, dass unser Flug eine enorme Verspätung hatte). Wir werden sicher noch einmal dorthin zurückkehren! Wien war für uns nicht neu, aber es ist immer wieder schön durch die Stadt zu bummeln. In der Albertina fanden wir eine Ausstellung zum Einfluss des Pointilismus auf die europäischen Maler dieser Epoche, sehr anregend. Bratislava entpuppte sich als eine Stadt mit großem Charme. Schließlich Budapest mit einem Gang in das Jugendstil-Thermalbad Gellert und spät abends eine nächtliche Schifffahrt entlang der Ufer einer unvergleichlich illuminierten Stadt.

Es erscheint uns wenig sinnvoll, alle Stationen dieser Reise zu beschreiben, wir empfehlen deshalb, sich selbst auf den Weg zu machen, es lohnt sich. Eine wunderschöne Reise, unser Dank an Monika für die umsichtige Reiseleitung und an Bertrand für die gute Reiseplanung sowie an die Besatzung der SWISS DIAMOND für ihren hervorragenden Service.

2018 Christian Büttner/Elke Schwichtenberg (Saint-Vivien)