Deutsche Kriegsgefangene im Médoc



Aufruf:

Mehrere Anfragen von Töchtern und Söhnen ehemaliger Wehrmachtsangehöriger, die in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkrieges im Médoc eingesetzt waren, haben uns erreicht. Was ist nach der Kapitulation der Festung Gironde Süd mit ihren Vätern geschehen? Wo wurden die deutschen Soldaten, die das Inferno der Alliierten überlebt hatten, in Gefangenschaft gehalten? Wo wurden sieaußer zur Minenräumung noch eingesetzt?

Wer besitzt Informationen über Menschen und Orte in der Zeit unmittelbar nach Kriegsende? Wer weiß von Ereignissen in diesem Zeitabschnitt, in die die deutschen Gefangenen verwickelt waren? Wer kennt Franzosen, die mit den Gefangenen zu tun hatten?


      Saint Vivien bombardé       kriegsgefangene-im-medoc

Über jede kleine Information (Zeitzeugen, Briefe an Verwandte, Erinnerungsstücke...) sind wir dankbar. Schreiben Sie uns an die mail-Adresse pg@medoc-actif.eu. Und wenn Sie im Médoc wohnen, suchen wir Sie auch gerne auf, um uns Ihre Erinnerungen anzuhören oder Ihre Dokumente zu sichten.

Wir werden aus den uns zugehenden Informationen eine Dokumentation zur Situation der deutschen Kriegsgefangenen nach der Kapitulation der Festung Gironde Süd erstellen, die Interessierten zur Verfügung gestellt werden kann. Auf Wunsch behandeln wir persönliche Informationen auch vertraulich.

Christian Büttner, Maryse Calbet, Jean-Paul Lescorce, Ulli Marwedel, Elke Schwichtenberg, Jacqueline Tabuteau