Jahrbuch der Psychoanalytischen Pädagogik
herausgegeben von Wilfried Datler, Christian Büttner und Urte Finger-Trescher

Steinhardt, Kornelia/Büttner, Christian/Müller, Burkhard
Kinder zwischen drei und sechs
Bildungsprozesse und Psychoanalytische Pädagogik im Vorschulalter
"Drei- bis sechsjährige
Kinder erleben die Welt auf besondere Weise: noch stark bezogen auf primäre Bezugspersonen und verhaftet in
magischen Vorstellungen, machen sie vielfältige soziale Erfahrungen in Vorschuleinrichtungen. Die Beziehungen innerhalb der Familie
wie auch zu Gleichaltrigen und PädagogInnen in Kindertagesstätten gestalten maßgeblich das Aufwachsen und somit die psychische
Entwicklung der Vorschulkinder. In diesem Band wird aus psychoanalytisch-pädagogischer Perspektive der Frage nachgegangen, wie
Kinder die vielfältigen sozialen und institutionellen Realitäten erleben und verarbeiten. Zentral wird diskutiert, wie
Vorschuleinrichtungen - als erste Bildungsinstitutionen - den kindlichen Bedürfnissen und gesellschaftlichen Anforderungen gerecht
werden können.
Jahrbuch für psychoanalytische Pädagogik 15, Psychosozial-Verlag, Gießen 2006

Datler, Wilfried/Müller, Burkhard/Finger-Trescher, Urte
Sie sind wie Novellen zu lesen ...
Zur Bedeutung von Falldarstellungen in der Psychoanalytischen Pädagogik
In psychoanalytisch-pädagogischen
Publikationen trifft man Falldarstellungen besonders häufig an. Dass psychoanalytisch-pädagogische
Veröffentlichungen von »konkreten Menschen« handeln, macht sie oft besonders lebendig. Im vorliegenden Band eröffnen Einzelfalldarstellungen
aktuelle Einblicke in die Besonderheit des psychoanalytisch-pädagogischen Nachdenkens über pädagogische Probleme. Einige Beiträge
thematisieren überdies die Bedeutung, welche Falldarstellungen und Fallanalysen für psychoanalytisch-pädagogische Forschung und
Professionsentwicklung haben. Bezüge zu Entwicklungen im Bereich der Psychotherapieforschung werden hergestellt.
Jahrbuch für
psychoanalytische Pädagogik 14, Psychosozial-Verlag, Gießen 2004

Finger-Trescher, Urte/Krebs, Heinz/Müller, Burkhard/Gstach, Johannes
Professionalisierung in sozialen und pädagogischen Feldern
Impulse der Psychoanalytischen Pädagogik
In diesem Jahrbuch werden aus
psychoanalytisch-pädagogischer Perspektive Fragen der Professionaliserung von sozialen und pädagogischen
Fachkräften behandelt. Damit wird ein praxisnaher und theoretisch fundierter Ansatz der Reflexion und Selbstreflexion von
Handlungskonflikten im beruflichen Alltag vorgestellt. Im Unterschied zur sozialwissenschaftlich/soziologisch dominierten
Professionalisierungsdiskussion stellt dieser Ansatz den Dialog und die interaktive Ausgestaltung helfender und pädagogischer
Beziehungen in den Vordergrund. Fachkräfte werden somit als Beteiligte an der professionellen Interaktion verstanden. Förderliche
Beziehungsarrangements fundieren auf wechselseitig ausgerichteten emotionalen Erfahrungspro-zessen, die sinnhaft zu deuten sind
und selbstreflexiver Kontrolle unterliegen. Psychoanalytisch-pädagogisch fundierte Professionalität verbindet systematisches
Theorie-Wissen mit fallbezogenem intuitivem Wissen, das auf der »Kunstlehre« eines psychoanalytischen Verstehensansatzes basiert.
Darüber hinaus enthält das Jahrbuch auch aktuelle Umschauartikel und Rezensionen.
Jahrbuch für psychoanalytische Pädagogik 13,
Psychosozial-Verlag, Gießen 2002

Datler, Wilfried/Eggert-Schmid Noerr, Annelinde/Winterhager-Schmid, Luise
Das selbständige Kind
Galt noch Mitte des letzten
Jahrhunderts das »folgsame Kind« als Leitbild der Erziehung, so ist dieses heute weitgehend abgelöst
worden durch ein Ideal, das die Selbständigkeit des Kindes ins Zentrum der pädagogischen Bemühungen stellt. Das Bild des
»selbständigen Kindes« steht auch in einem deutlichen Spannungsverhältnis zu althergebrachten psychoanalytischen und pädagogischen
Theorien. Vor diesem Hintergrund ergeben sich die Fragestellungen des vorliegenden Bandes: Wie ist die erzieherische Norm der
Selbständigkeit einzuschätzen? Welche Form von Selbständigkeit kann als sinnvolle Herausforderung oder aber als unsinnige
Überforderung gelten? Welche Entwicklungsprozesse von Kindern können besser verstanden werden, wenn man sie als Prozesse der
Selbstbildung und Selbständig-Werdens begreift? Sind Kindheit und Kindlichkeit nur noch Störfaktoren auf dem Weg der fortschreitenden
Modernisierung oder doch ein Raum der besonderen kindlichen Subjektivität, die des Schutzes und der Fürsorge bedarf?
Jahrbuch
für psychoanalytische Pädagogik 12, Psychosozial-Verlag, Gießen 2002

Büttner, Christian/Krebs, Heinz/Winterhager-Schmid, Luise
Gestalten der Familie - Beziehungen im Wandel
Die Vorstellung, daß Kinder in stabilen
familären Verhältnissen aufwachsen sollen, hat im 20. Jahrhundert weite Verbreitung gefunden.
Dabei wird häufig davon ausgegangen, dass in Familien Väter, Mütter und Kinder über viele Jahre hinweg in stabiler Weise zusammenleben.
Im Gegensatz dazu haben sich in den letzten Jahrzehnten aber zahlreiche Formen des familiären Zusammenlebens etabliert, die äußerst
vielgestaltig sind. Davon zeugen Begriffe wie »Herkunftsfamilie«, »Einelternfamilie« oder »Stieffamilie«.
Diese Veränderungen
des familiären Zusammenlebens sind für Pädagogik, aber auch für Psychoanalyse zentral. Denn die Frage, welche Bedeutung der Familie
für das Aufwachsen von Kindern zukommt, und wie die familiären Gegebenheiten von Kindern in bewusster und unbewusster Hinsicht erlebt
werden, stand von Beginn an im Zentrum psychoanalytischer Untersuchungen - und diese Untersuchungen orientierten sich ebenfalls an
kleinfamilialen Lebensverhältnissen. So gesehen stellen die erwähnten Veränderungen des familialen Zusammenlebens auch eine Herausforderung
für psychoanalytisch-pädagogisches Denken dar.
Die Beiträge thematisieren Ergebnisse der neueren Familienforschung und gehen der
Frage nach, welchen Beitrag psychoanalytische Familientherapie für die Bewältigung familiärer Konflikte in modernen Gesellschaften
leisten kann. Sie diskutieren, welche Angebote der institutionell organisierten Beratung den vielfältigen familiären Lebensverhältnissen
angemessen sind. Darüber hinaus werden die Chancen und Probleme von Kindern behandelt, die bei gleichgeschlechtlichen Paaren oder in
Familienverhältnissen aufwachsen, in denen es keinen Vater gibt. Weitere Beiträge widmen sich der Situation von Migranten-Kindern sowie
den Konsequenzen der Kindschaftsrechtsreform für Beratung und Therapie.
Der Band schließt mit Rezensionen und Übersichtsartikeln,
in denen dem Thema »Alter und Altern« in der psychoanalytischen Literatur nachgegangen wird und aktuelle Beiträge zur Psychoanalytischen
Pädagogik vorgestellt werden.
Jahrbuch für psychoanalytische Pädagogik 11, Psychosozial-Verlag, Gießen 2001

Datler, Wilfried/Büttner, Christian/Finger-Trescher, Urte
Die frühe Kindheit
Psychoanalytisch-pädagogische Überlegungen zu den Entwicklungsprozessen der ersten Lebensjahre
Der Themenschwerpunkt des Jahrbuchs ist
den Entwicklungsprozessen der ersten Lebensjahre gewidmet. In mehreren Beiträgen werden
Ergebnisse der aktuellen Säuglings- und Kleinkindforschung und der Bindungstheorie diskutiert. Dabei werden auch Beratungs- und
Förderkonzepte vorgestellt, die u.a. von englischen Psychoanalytikern entwickelt wurden und erst seit kurzem im deutschsprachigen
Raum rezipiert werden. Weitere Beiträge handeln von psychoanalytischen Konzepten des Lernens und der Lernbehinderung und informieren
über aktuelle psychoanalytisch-pädagogische Neuerscheinungen. Ein Literaturumschauartikel greift das selten behandelte Thema der
Geschwisterbeziehung auf.
Jahrbuch für psychoanalytische Pädagogik 10, Psychosozial-Verlag, Gießen 2000
Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik Band 9
herausgegeben von Wilfried Datler,
Urte Finger-Trescher und Christian Büttner
Psychosozial Verlag, Gießen 1998
Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik Band 8
herausgegeben von Wilfried Datler,
Urte Finger-Trescher und Christian Büttner
Psychosozial Verlag, Gießen 1997
Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik Band 7
herausgegeben von Wilfried Datler,
Urte Finger-Trescher und Christian Büttner
Mainz 1995
Der Schwerpunkt dieses Jahrbuchs beschäftigt sich mit der Arbeit in und mit Institutionen, die zahlreiche Verunsicherungen wecken kann, und dem Aufwachsen
in unterschiedlichen Gesellschaften und Kulturen (am Beispiel Deutschland Ost und Deutschland West). Weitere Beiträge geben Einblick in Psychoanalytische
Pädagogik außerhalb des deutschsprachigen Raumes, setzen die Diskussion über die Bedeutung frühester Lebenserfahrungen fort und informieren
wieder über jüngere psychoanalytisch-pädagogische Literatur, diesmal mit dem Themenschwerpunkt: Entwicklung der psychosexuellen Identität
von Frauen.
Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik Band 6
herausgegeben von Hans-Georg Trescher und Christian Büttner
Mainz 1994
Die ersten drei Beiträge dieses Jahrbuchs enthalten Fallausschnitte, die der psychoanalytisch-pädagogisch orientierten Aus- und Weiterbildung von
Pädagoginnen entstammen. Diese Fallausschnitte geben Anlaß zur Frage nach der Psychodynamik von Einzelfallarbeit, nach dem Auftrag von Ausbildungssupervision
und nach der Ausbildung professioneller Identität. In weiteren Beiträgen wird die lebensgeschichtliche Bedeutung der geburtlichen und vorgeburtlichen
Erfahrung diskutiert. Beiträge über das Leben und Werk von Ernst Federn, über die Institutionalisierung der Psychoanalytischen Pädagogik
in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, über das gesamte wissenschaftliche Werk von Hans-Georg Trescher und über zahlreiche
psychoanalytisch-pädagogische Neuerscheinungen runden den Band ab.
Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik Band 5
herausgegeben von Hans-Georg Trescher und Christian Büttner
Mainz 1993
Einen thematischen Schwerpunkt des 5. Bandes bildet die Auseinandersetzung mit dem Werk Siegfried Bernfelds sowie ein Rückblick auf das Bernfeld-Jahr
1992. Andere Beiträge setzen sich mit Konzepten der psychoanalytisch-pädagogischen Aus- und Fortbildung auseinander und berichten von einschlägigen
Erfahrungen. Darüber hinaus wird von der gruppenpsychoanalytischen Arbeit mit Geistigbehinderten sowie von jüngeren psychoanalytisch-pädagogischen
Publikationen (mit dem Schwerpunkt Säuglingsforschung) berichtet.
Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik Band 4
herausgegeben von Hans-Georg Trescher und Christian Büttner
Mainz 1992
Ein thematischer Schwerpunkt dieses 4. Bandes des Jahrbuchs für Psychoanalytische Pädagogik bildet die Auseinandersetzung mit psychoanalytischen
Beiträgen zur Theorie des Jugendalters, besonders in geschlechtsspezifischer Perspektive. Weitere Themen: Lehrerinnen und Lehrer im Beziehungsgeflecht des
Unterrichts / Kritische Anmerkungen zum Konzept des "szenischen Verstehens" / Pädagogik und/oder Psychoanalyse / Aggressivität als
pädagogisches Problem / Geistige Behinderung als lch-Entwicklungsbehinderung / Übersicht aktueller Arbeiten zur Psychoanalytischen Pädagogik /
Übersicht der Arbeiten Bruno Bettelheims / Buchbesprechungen.
Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik Band 3
herausgegeben von Hans-Georg Trescher und Christian Büttner
Mainz 1991
Aus dem Inhalt: Lehrerausbildung für die Arbeitslosigkeit? 1 Fördernder Dialog an der Sonderschule - Psychoanalyse und Schule - Symbolbildung in
der Adoleszenz 1 Jugendliche und Neonazismus - Die Aktualität Siegfried Bernfelds 1 Eriksons Autobiographie als Spiegel seiner Auseinandersetzung mit
Ich-Identität 1 Junge Kunstturnerinnen - ein Fall ,,genialischer Pubertät - Deprivation und Kindergarten - Übersicht aktueller Arbeiten zur
Psychoanalytischen Pädagogik und zum Thema Supervision und Balintgruppen - Neues Psychotherapiegesetz in Österreich.
Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik Band 2
herausgegeben von Hans-Georg Trescher und Christian Büttner
Mainz 1990
Aus dem Inhalt: Die Gegenübertragungsreaktion im Unterricht - Die Sehnsucht des Lehrers nach Wohlbefinden - Wie Integration an ihren inneren Widersprüchen
zu scheitern droht - Bildungsprozesse und Symbolisierung im frühen Kindesalter - Psychoanalyse und Sexualerziehung - Die ,,paranoid-schizoide Position"
und die ,,depressive Position" im Erleben der Mutter - Pädagogik und! oder Psychoanalyse und/oder Psychoanalytische Pädagogik? - Welcher Begründung
bedarf die Psychoanalytische Pädagogik? Aktuelle Arbeiten zur Psychoanalytischen Pädagogik.
Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik Band 1
herausgegeben von Hans-Georg Trescher und Christian Büttner
Mainz 1989
Versuche, die Psychoanalyse in Theorie und Praxis für pädagogisches Handeln und Erziehungswissenschaft fruchtbar zu machen, haben eine
etwa 8Ojährige, durchaus wechselvolle Tradition. Das Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik bietet jetzt ein zentrales Forum für
den Dialog zwischen Erziehungswissenschaft, pädagogischer Praxis und Psychoanalyse. Es möchte dazu beitragen, die wissenschaftliche
Fundierung und die Geschichte der Psychoanalytischen Pädagogik aufzuarbeiten, die Diskussion psychoanalytischer Sozialisationstheorie und
Entwicklungspsychologie zu fördern und die Bedingungen und Methoden professionellen Handelns in den verschiedenen Praxisfeldern der Pädagogik aufzuzeigen.
Der vorliegende erste Band setzt sich neben der Diskussion der aktuellen wissenschaftstheoretischen Entwürfe vor allem mit sozial- und
heilpädagogischen Fragestellungen auseinander.