Aloys Leber, Psychoanalytiker in Frankfurt brachte mich zu einem
meiner zentralen Themen: Gruppe. Er hatte die Supervision in
einem meiner frühen
HSFK-Projekte übernommen (Konfliktbearbeitung
in Gruppen) und mich bei dieser Arbeit "infiziert".
Eine gruppenanalytische Ausbildung in Tiefenbrunn unter der Leitung von Franz Heigl, Annelise Heigl-Evers, Wulf-Volker Lindner und Karl König
(das sog. Göttinger
Modell)
vermittelte mir die notwendigen Grundlagen, um das Thema Gruppe
in meine Forschungsarbeit (und in die Lehre) integrieren zu können. Aus dieser
Integration ist eine Art Lehrbuch entstanden (Gruppenarbeit).
Die Rahmenbedingungen pädagogischer Arbeit stellten ein weiteres, mit dem
Thema Gruppe verbundenes, Themenfeld dar. Bereits in frühen Jahren war ich
mit den Gedanken und Erfahrungen von Franz Wellendorf in Berührung gekommen
(Zur Bedeutung der Gruppe
im Konfliktfeld sozialer Institutionen), aber erst als ich mich intensiver
mit Mario Erdheims Vorstellungen zu Kultur und Familie beschäftigte, fand
ich darin einen Ansatz, der mir für meine Forschungsarbeiten hilfreich erschien.
Hier einiger meine Veröffentlichungen zum Thema:
Netzwerk statt Harmonie. Gruppe als Organismus verstehen lernen, in: TPS 6/2005, S. 4-11
Psychoanalytisch orientierte Erziehungsberatung in Gruppen, in: Wilfried Datler, Helmut Figdor, Johannes Gstach (Hg.): Die Wiederentdeckung
der Freude am Kind. Psychoanalytische Erziehungsberatung heute, Gießen 1999, S.154-167
mit Walter Bosse, Walter Giere, Gertrud Schwalfenberg, Wolfgang Thorns und Ute Volmerg: Grundkurs Erwachsenenbildung. Gruppen. Ein Fernkurs,
herausgegeben von der Evangelischen Arbeitsstelle Fernstudium für kirchliche Dienste, Hannover 1999
mit Michael Metz: Anwendungungen von Gruppenarbeit in der stationären Psychiatrie durch Sozialarbeiter/innen, in:
Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik 1/1996, S. 67-86
Gruppe und Aggression. Am Beispiel psychosozialer Erwachsenenbildung, in: Hahn, K./Schraut, M./Schütz, K.-V./Wagner, Ch. (Hg.): Aggression
in Gruppen, Mainz 1994, S. 44-74
Christian Büttner
Leitungsfunktion und Lebensgeschichte.Frauen und Männer in Kindertageseinrichtungen, Neuwied 1994, 144 S.
In der Industrie
macht man sich schon seit längerem Gedanken über Merkmale und Vorteile weiblichen Führungsstils. Im Bereich sozialer Dienstleistungen beginnt
man erst allmählich der Frage nachzugehen, wie sich weibliche und männliche Führungsqualitäten voneinander unterscheiden und wie sie sich konstruktiv
aufeinander beziehen lassen. In Einrichtungen für Kinder üben häufig Frauen Leitungsfunktionen aus. Ihre Vorgesetzten, die Träger der Einrichtungen,
werden in der Regel von Männern repräsentiert. In der Begegnung dieser Frauen und Männer sind noch am ehesten Hinweise auf Probleme und Chancen
geschlechtsspezifischer Kooperation zu erwarten. In diesem Sinne vermittelt das vorliegende Buch Ergebnisse und Erkenntnisse einer Fortbildungsstudie,
in der die Teilnehmer weniger als Objekte von Fortbildung, sondern vielmehr als Forschende die Innenverhältnisse ihrer wechselseitigen Beziehung
offen gelegt haben.
mit Marianne Dittmann: Krieg und Frieden in der Kindergruppe - Skizzen zu einem Fortbildungskonzept für ErzieherInnen,
in: Dittmann, M./Büttner,
C. (Hg.): Böse Buben, brave Mädchen? Weinheim 1992, S. 164-177
mit Christiane Schuchardt: Institutionsanalytische Annäherungsversuche an sozialpsychiatrischen Arbeitsbedingungen, in: Christian
Büttner, Urte Finger-Trescher und Hans Scherpner (Hg.): Psychoanalyse uind soziale Arbeit, Mainz 1990, S. 120-143
Zahlenspiele, in: C. Büttner, H.-G. Trescher, Chancen der Gruppe, Mainz 1987, S. 123-133
mit Urte Finger-Trescher: Ergebnisse der psychoanalytischen Kleingruppen-forschung und ihre Übertragbarkeit in die pädagogische Praxis,
in: C. Büttner, H.-G. Trescher, Chancen der Gruppe, Mainz 1987, S. 134-149
Niemand spielt mit Tanja - Außenseiterkonzepte und pädagogische Fragen, in: Theorie und Praxis der Sozialpädagogik 1/1986, S. 3-7
Liebe, ganz heimlich ... - Spiel- und Gruppenprozesse in der Schulklasse, in: Christian Büttner: Spielerfahrungen mit Schülern - Sinnvolles
Lernen oder pädagogischer Trick?, München (Kösel) 1981, S. 89-112
mit Ulrike Koester: Spielgruppen - therapeutische Angebote für Grundschüler, in: Christian Büttner: Spielerfahrungen mit Schülern -
Sinnvolles Lernen oder pädagogischer Trick?, München (Kösel) 1981, S. 142-164
Spielen in der Fachhochschule. Reflexionen über spielpädagogische Lehrveranstaltungen im Kontext der Friedensforschung, in:
Neue Praxis 4/1979, S. 384-398
Fortbildung in neuer Form, in: Neue Praxis 4/1973, S. 320