Prolepsis (1987)
Prolepsis wurde von Jean Houston in den achtziger Jahren des
vorigen Jahrhunderts als ein praktischer Versuch entwickelt, desintegrierte
Entwicklungserfahrungen (vor allem aus der motorischen Entwicklung) zu reintegrieren.
Ihre Biographie wird folgendermaßen beschrieben:
"Kulturgeschichtswissenschaftlerin, ist gemeinsam mit ihrem Mann, Dr. Robert Masters, Ko-Direktorin des Mind Research Institutes in Pomona,
New York. Als ehemalige Präsidentin des Verbandes Humanistischer Psychologie lehrte Frau Dr. Houston an der Columbia Universität, dem Hunter
College, der New School for Social Research am Marymount College und an der Universität California Philosophie, Psychologie und Religion. 1985
wurde sie von der nationalen Erziehungswissenschaftler Vereinigung zur Pädagogin des Jahres gewählt.
Jean Houston ist international als Seminarleiterin und Expertin in Fragen menschlicher Entwicklung bekannt. Ihre intensiven, energiegeladenen
Workshop sind einfallsreiche, kunstvoll choreographierte Erlebnisse. Sie verbindet ihre Vorträge/Lichtbildervorträge über Mythen, Geschichte,
Philosophie und Psychologie mit Musik, Meditation und Visualisation, Bewegung und Tanz. Sie schrieb selbst oder war Mitverfasserin von 12 Büchern.
In Deutsch erschienen u.a. "Lebenskraft ? Geschichte als Spiegel persönlicher Entwicklung", "Bewusstseinserweiterung über Körper und Geist".
(Quelle: http://www.culturelife.de/html/referenten/Houston_bio_d.html)
Die Übung beinhaltet ein systematisches Durchleben der aufeinanderfolgenden Entwicklungsstadien (Fisch/Amphibium/Reptil/niederes Säugetier usw.) und eine anschließende
Reflexion der Erfahrungen (Anweisungen
pdf-Format ). Abschließend wird in einem "Schnelldurchgang" eine Art Integration der Erfahrungen
angeboten.
Wir haben den Originaltetxt
(im pdf-Format) im Jahrbuch der
Kindheit
(Band 1) sowie Erfahrungen von Studierenden veröffentlicht. An der EFH habe ich die Übung
zweimal angeboten und mit Birgit Javurek Prolepsis mit Grundschülern durchgeführt.