Erlesene Düne

Düne

Elegante, sonnenhelle Düne,
Schöner Jüngling am blauen Gold entlang,
Auf vergängliche Weise
Mit wellenförmiger Spur.

Eine dichte, kraftvolle Waldlandschaft
Im Gegensatz zum Strandhafer,
Graugrün und erschöpft von salziger Gischt.

Sandige, wandernde Düne,
Glühend und zerfetzt,
Herausgerissene Körner wirbeln
In unruhigen Tiefen.

Mit üppigem, anhaltendem Duft
Umschlingen die Kiefern den milchig weißen Schatz,
Beugen sich über seine schwindelerregenden Kurven
Und schützen ihn vor dem wütenden, hartnäckigen Wind.

Von feiner, erhabener Anmut,
Von der vergehenden Zeit bedrängt,
Hält die unfassbare Muse sich fest
Und erträgt alle Qualen.

Mit einem Brüllen murmelt der Ozean
Seine strahlende Überheblichkeit,
Im Rhythmus des Kommens und Gehens.

Überströmend von seiner aufwühlenden Flut
Wiederholt jeder Tag seinen beharrlichen Traum.