EDINBURGH … HIGHLANDS … ISLE OF SKYE … Inverness … Cannich … Portnalong … Fort William … Loch Ness … Glen Affric … Sgurr na Stri … Cuillin … Minginish … Quiraing … Storr … Ben Nevis …
NATUR: Lochs, Glens, Seen, Becken, Teiche, Lagunen und Moore, sanfte Kuppen und Hügel, steil aufragende Wände, zerklüftete Felsen und schroffe Küsten. Wildbäche und klare Gewässer, in denen sich Himmel und Wolken spiegeln. Eine unvergleichliche Welt menschenleerer Landschaften, in denen überall Wasser hervortritt und das Meer in zahllose Einschnitte dringt. Erde, Himmel und Wasser.
WANDERUNGEN: Zehn, manchmal zwanzig Kilometer lang, ohne extreme Höhenunterschiede – den 1.343 Meter hohen Ben Nevis haben wir nicht bestiegen. Die Wege führen über Erde und Fels, durch steinige Bachbetten und Furten, über hilfreiche Trittsteine und hölzerne Übergänge an den Weiden der langhaarigen Schwarzkopfschafe. Es geht an Hängen entlang, auf allen vieren durch eine Felsspalte, um Torfmoore herum und hinauf durch den in der Nacht gefallenen Pulverschnee. Reine Wanderfreude.
GRUPPE: Wir waren dreizehn – sieben Einzelreisende und zwei Paare, zehn Frauen und drei Männer. Die meisten in den Vierzigern und Fünfzigern, einige in den Sechzigern und Siebzigern. Alle voller Tatkraft, kaum angeschlagen und entschlossen zu wandern, mehr oder weniger zu klettern, frische Luft zu atmen und die wilden Highlands aus Fels, Wasser und Wind zu entdecken.
Ein Querschnitt durch die menschliche Natur:
die Überschwänglichen und die Schweigsamen,
die Redseligen und die Stillen,
die Ängstlichen und die Gelassenen,
die Impulsiven und die Bedachten,
die Schlaflosen und die Langschläfer,
Handybegeisterte und Verweigerer,
Liebhaber britischer Süßigkeiten, torfiger Whiskys und schottischer Biere,
unermüdliche Sammler von Kilts, Tartans, Kopfbedeckungen und Stofftieren –
insgesamt ein gelungenes Experiment der eigenen sozialen Fähigkeiten.
Von diesem wilden Schottland bleiben uns Bilder im Kopf und auf den Kameras: ein Land aus Fels und Wasser, vom Meer umgeben, das nichts von uns verlangt und doch jedem, der zugreifen möchte, unvergleichliche Energie schenkt. Vor allem bleibt große Dankbarkeit gegenüber derjenigen, die uns mit sicherer Hand und auf einer makellos geplanten Route zu diesen außergewöhnlichen Orten geführt hat.