Hochbehälter als Kunstobjekte


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Hochbehälter als Kunstobjekte Hochbehälter als Kunstobjekte

Die als Wasserspeicher verwendeten Konstruktionen befinden sich zumeist auf erhöhten geographischen Punkten, um den nötigen Druck für die Wasserversorgung zu erreichen. Die meisten dieser Hochbehälter sind aus Beton, was ihnen ein zwar imposantes, aber wenig ästhetisches Aussehen verleiht.

Seit einigen Jahren hat sich mit Wandmalereien oder optischen Täuschungen eine neue Kunstrichtung etabliert, die diese Hochbehälter bedeutend ansehnlicher macht. Die Maler arbeiten dabei an von oben herabhängenden Seilen befestigt, die oft eine Länge von mehr als 10m haben, um den Betonstrukturen eine zweite Seele einzuhauchen.

Auf dem Weg zum See von Carcan-Maubuisson, an einem Ort mit Namen Le Puch, hat vor einigen Jahren der Künstler Lecoq einen Hochbehälter als Leinwand benutzt. Man sieht dort ein Luftbild der Umgebung mit Pinien, Vögeln und einen Fahrradfahrer.

Vielleicht ist das ja eine Idee, die man auch für andere Hochbehälter im Médoc ins Auge fassen könnte?

Xavier Naboulet (Macau), Übersetzung: Christian Büttner/Elke Schwichtenberg