Literarische Mahlzeit

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Éric Holder

Laurent, der Vorleser aus Bordeaux, kam einmal im Monat zu den literarischen Mahlzeiten unserer Bibliothek. Gewählt wurde jeweils das Thema, das die meisten Stimmen erhielt. Manchmal wurde auch die Mahlzeit auf das Thema abgestimmt. So hatten wir uns einmal für Japan entschieden. Unser Vorleser hatte einige Jahre dort gelebt, und wir probierten japanische Gerichte. Üblicherweise werden die Speisen von freiwilligen Helfern zubereitet.

Wegen eines unvorhergesehenen Ereignisses konnte der Vorleser nicht kommen. Daraufhin schlug jemand vor, bei der nächsten literarischen Mahlzeit solle jeder ein Buch mitbringen. Zu den ausgewählten Titeln gehörten Les Raisins de la misère von einer Journalistin, eine Fabel von La Fontaine und Spleen, ein Gedicht von Paul Verlaine, das Gabriel Fauré vertont hat. Ich entschied mich für De loin on dirait une île, um die Freude zu teilen, die ich beim Lesen von Éric Holders Schilderungen seines Médoc empfunden hatte.

Hier sind die beiden Passagen, die ich ausgewählt habe:

Text 1
Text 2