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Pure Salmon - eine gigantische Lachsfabrik

 

enquete

Hélène OGER-JEANNERET, Agraringenieurin und Spezialistin für Küstenumwelt, 25 Jahre Berufserfahrung in diesem Bereich bei IFREMER, davon 6 Jahre in Aquitanien als Direktorin der IFREMER-Station in Arcachon (2013 bis 2019), hat sich bereit erklärt, die 2000 Seiten dieses ICPE-Dossiers unter dem Gesichtspunkt „Umweltauswirkungen” zu analysieren. Vielen Dank an sie!

Ihre Schlussfolgerung ist eindeutig: Ablehnende Stellungnahme: „Die gegebenen Antworten ermöglichen es nicht, in voller Kenntnis der Sachlage über den Nutzen einer solchen Zucht oder deren Auswirkungen, insbesondere auf die Flussmündungsumwelt, zu entscheiden. Dieses ICPE-Dossier bietet daher nicht die notwendigen Garantien für die Durchführung eines Projekts dieser Größenordnung. Aus diesem Grund lehne ich dieses Projekt ab.”

Vor einigen Jahren bereits hatte Le Journal du Médoc zugestimmt, diesen Beitrag in der Rubrik "tribune libre 11" zu veröffentlichen. Was mich betrifft, könnte ich zu Beginn des Jahres 2026 exakt denselben Text erneut schreiben.

Dieses unsinnige Projekt (und technisch am gewählten Standort nicht realisierbar) wird nicht umgesetzt werden, doch wir bleiben weiterhin der mangelnden Klarheit bei den Entscheidungen unserer gewählten Vertreter ausgeliefert. Die kommenden Wahlen im März müssen für uns alle – Einwohner wie Unternehmen des Nord-Médoc – die Gelegenheit sein, von jeder kandidierenden Liste in unseren Gemeinden klare Positionen zu verlangen, welche Art von wirtschaftlicher Entwicklung sie für unser Gebiet anstrebt!

Derzeit hat meines Wissens nur eine einzige Liste (in Grayan) eine klare Position zum Projekt Pure Salmon bezogen. Wer über entsprechende Informationen verfügt, sollte nicht zögern, die Positionen der verschiedenen in seiner Gemeinde antretenden Listen nach und nach weiterzugeben.

Philippe Lucet (Saint-Vivien)

pro: letzte regionale Zeitungsveröffentlichung vor Ende der öffentlichen Anhörung – Sud Ouest vom 16.1.2026