Fliegen im Médoc

Karte des Nord-Médoc
Flugplatz MontalivetFlugvorbereitungenMédoc aus der LuftLeuchtturm von CordouanRoyan aus der LuftLandung

Flugzeuge haben mich schon als Kind angezogen. Zunächst war das Fliegen zu teuer und ich widmete mich anderen Sportarten, etwa dem Motorradfahren. Nach einem Motorradunfall machte ich in Soulac einen Rundflug – und wurde endgültig vom Fliegen begeistert.

Ich meldete mich in einem Club an und begann mit dem Unterricht. Nach zwanzig Stunden flog mein Lehrer mit mir zum Flugplatz zwischen Lesparre und Saint-Laurent. Nach mehreren Start- und Landeübungen stieg er aus und sagte: „Du bleibst drin und fliegst wieder los!“ Ich brauchte einen Moment, um meine Gedanken zu sammeln. Zum ersten Mal war ich allein – voller Sorge und zugleich voller Begeisterung.

Der Start ist nicht das Schwierigste. Der Stress entsteht durch die ständige Kontrolle von Höhe, Geschwindigkeit, Klappen, Vergaservorwärmung und den Anweisungen des Lehrers über Funk. Nach kurzer Eingewöhnung hebt man ab und weiß plötzlich: Jetzt kann ich ein kleines Flugzeug steuern.

Mit jedem Flug wächst die Sicherheit und der Blick wird frei für die Landschaft. Bei guter Sicht erkenne ich die Île d’Oléron, Bordeaux, den Bec d’Ambès, den Lac d’Hourtin, Arcachon und die Dune du Pilat. Aus tausend Metern Höhe liegt die Gironde-Mündung wie eine Karte unter mir – die Landschaft ist aus der Luft noch schöner.