Autotour durch die Pyrenäen

 

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Im Juni 2013 haben wir uns entschlossen, als Frankreichliebhaber (mit einer Wohnung in Soulac sur Mer im Medoc am Atlantik) endlich einmal eine komplette Auto-Tour durch die gesamten Pyrenäen zu unternehmen, vom Mittelmeer bis zum Atlantik. Das sind normalerweise 450 km, bei uns waren es dann allerdings in 5 Tagen 750 km.

Wir starteten am Mittelmeer in Perpignan. Von da ging es in die Pyrenäen Orientale mit ihren typischen alten Dörfern, Brunet, weiter über Amelie les Bains Palada an der A 9 und weiter C 38, immer höher hinauf bis auf 1600 m über den Col de Ares bis zur Spanischen Grenze. Zwischendurch haben wir in preiswerten sehr schönen Gasthäusern übernachtet. Weiter über Combrien und an vielen wunderschönen Dörfern vorbei, die aus den roten Steinen der Berge gebaut wurden, z. B. Vilamur.

Wir fuhren bis Ricuerdos und dann auf der N 145 bis Andorra de la Vella, eine Großstadt, nur Hochhäuser und Banken. Also sofort weiter durch viele Tunnel bis ins hohe Gebirge, vorbei an Wasserfällen bis Ordino, bis Andorra (2005 m hoch mit vielen Hotels im Skigebiet), bis in den Schnee auf 2072 m. Am nächsten Tag wieder nach Spanien, Pueblo de Sort, mit einem großen Wildwasserfluss. Von dort ein Abstecher auf der C 13 und der C 28 nach Esterri dé Anäu, hoch in den Bergen, und weiter nach Vielha und St. Beat, bis Lourdes in Frankreich. Am nächsten Tag mussten wir zurück bis Sort, da es an dieser Stelle keine Straße über die Grenze nach Spanien gibt. Es gibt nur hohe Bergketten, und wir fuhren auf der N 260 zu einem der Höhepunkte, Congosto de Ventamillo, die Wasserschlucht vom Rio Aragon, mit riesigen Steilwänden, wo man andächtig durchfährt.

Weiter auf der N 240 zu einer alten Festung Santa María de Aínsa (zum Einkehren ein sehenswerter Innenhof), weiter zu Cañones de Boltaña, starke Felsformationen mit reißenden Flüssen und schmalen Hängebrücken. Und dann Foz de Lumbier (Navarra) auch wieder mit tollen Wasserfällen. Dann weiter bis Pamplona in Spanien, mit der Citadelle Porte de Socorro, das sind Reste einer alten Festung mitten in der Stadt.

Zuletzt weiter über die N 121 A wieder Richtung Frankreich zum wunderschönen Ort Saint-Jean-de-Luz, an der Biskaya. Ausklang bei einem Bläser-Konzert in der schönen Basilika und mit einem traditionellen Stadtfest.

Eine gelungene Abwechslung zu unserem täglichen Blick von der Veranda auf den Strand von Soulac und den Phare de Cordouan.

Marion und Walter Goldbecker (Soulac sur Mer)


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