Von Bordeaux aus starteten Aurélien und Héloïse zu einer Fahrradreise, die von Februar 2010 bis Februar 2012 dauerte.
Den Alltag verlassen, anders leben, dieses unbekannte „Anderswo“ entdecken und uns die Zeit nehmen, im eigenen Rhythmus zu leben – das war unser Leitmotiv für dieses Abenteuer. Unsere Pedaltritte führten uns auf der Seidenstraße in den Nahen Osten, nach Zentralasien und China. Nachdem wir den östlichsten Punkt erreicht hatten, nahmen unsere Fahrräder Kurs nach Süden in Richtung Südostasien.
Das Fahrrad erwies sich als wunderbarer Wegbereiter für Begegnungen. Es weckte die Neugier der Menschen und öffnete uns ihre Türen. All diese Begegnungen wurden schließlich zum eigentlichen Sinn unserer Reise, zu ihrem Reiz und zu unserer Bereicherung im Laufe der Monate. Unsere Erinnerungen bestehen aus spontanen Einladungen, Lächeln, Gesprächen am Straßenrand, großzügiger Gastfreundschaft und Ermutigungen.
Das Fahrrad war zugleich eine echte körperliche und mentale Herausforderung. Auf unseren Sätteln fühlten wir uns oft sehr klein angesichts der gewaltigen Berge des Pamir und des Himalaya, der eisigen Kälte auf den tibetischen Hochebenen oder der Sandstürme in den syrischen Wüsten. Am Ende waren die Kilometer und die zurückgelegte Entfernung nebensächlich; der Sinn unserer Reise entstand nach und nach.
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