Galloways im Médoc

 

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Seit 1999 im Medoc, vom Atlantik und der freien und wilden Natur angezogen, hat die aus Dänemark stammende Dania Boettcher erst an der Restaurierung eines alten Gutes Hand angelegt, bevor ihr 2002 die Weiterführung einer Zucht reinrassiger spanischer Pferde aus dem Cartujanozweig von ihrem Onkel ans Herz gelegt wurde. Aus dieser Zucht ist der Hengst Gorrion hervorgegangen, der durch seine zahlreichen Siege und Titel von seiner Qualität überzeugte und Dania motivierte, die grosse Herausforderung der Zucht und Selektion weiter zu führen. Mittlerweile ist seine Nachzucht sogar bis nach Norwegen verkauft und erzielt dort ebenfalls Erfolge.

Durch einen Freund lernte Dania 2006 die Galloway Rinderrasse kennen und war gleich begeistert. Diese alte Robustrinderrasse, aus dem Südwesten Schottlands stammend, passte genau in die naturgeschützten Gebiete des nördlichen Medoc : Hornlos von Natur, mit einem ruhigen freundlichen Charakter, einem schwarzen, lockigen Fell und einer außerordentlich robusten Gesundheit.

Es bot sich die Möglichkeit, die Nutzflächen zu vergrössern und eine Biofleisch-Produktion mit Direktverkauf aufzubauen (schon die Römer priesen das saftige, zarte und geschmackvolle Fleisch der Galloways). Anfang 2007 wurden Weiden dazugemietet – im Naturschutzgebiet der Natura 2000 – und die genutzten Flächen wuchsen von 10 auf 66 Ha. Dania importierte 12 Rinder aus Deutschland und 2 aus dem französischen Herault (Dpt 34), mittlerweile hat sich die Herde auf knapp 50 Tiere vergrößert.

Zahlreiche Praktikantinnen, Freunde und Helfer haben bei verschiedenen Ereignissen einen Einblick in die Viehzucht bekommen, da beim Zusammentreiben der Tiere - zu verschiedenen Zwecken - Hilfe nicht nur herzlich willkommen, sondern auch nötig ist (z.B. zur jährlichen Blutabnahme, Trennen der Jungtiere, Einsetzen der Ohrmarken bei Neugeborenen u.s.w.)

Auch Danias Bio-Fleisch-Verkauf hat sich im Médoc etabliert, von der nördlichen Spitze bis nach Bordeaux werden die Kisten geliefert.

«Trotz der natürlichen und ‘fast wilden’ Freilandhaltung unterliegt unsere Herde strengen Gesundheits- und Qualitätskontrollen. Unsere Tiere sind in freier Natur geboren und aufgewachsen, unsere Aufmerksamkeit gilt dem Wohlbefinden jedes einzelnen Tieres» bezeugt Dania.

Kontakt: Dania Boettcher, T. 06.88.15.62.76